Funktionsdiagnostik und Schienentherapie (CMD)


Funktionsdiagnostik

Die durch Zähneknirschen und Kieferpressen verursachten Fehlfunktionen des Kausystems können nicht nur Schmerzen im Gesichtsbereich, sondern ebenso im Rücken-, Nacken- und Kopfbereich verursachen. Sie führen zu Muskelverspannungen und zu Schwindel.

Diese Beschwerden werden fachlich als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.


Schienentherapie

In erster Linie müssen die Störungen im Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und dem gesamten Bewegungsapparat erkannt werden. Diese werden dann mit möglichst sanften Methoden korrigiert und dadurch eine harmonische Funktion hergestellt.

Erreicht wird dies kieferorthopädisch durch eine vorgeschaltete, passive diagnostische Schienen-Therapie mit  einer Relaxierungs- / Äquilibrierungsschiene, um die Muskulatur zu entspannen und das Gewebe zu entlasten. Im Anschluss daran erfolgt eine aktive Schienen-Therapie mittels Invisalign®, um die Zähne in die richtige Position zu stellen und damit den adäquaten Biss einzustellen.

Begleitend hierzu sollte unbedingt interdisziplinär eine Manualmedizinische und Osteopathische Behandlung  durchgeführt werden.


Schnarchtherapie

Nicht nur Partner leiden unter dem Schnarchen, am meisten leidet die eigene Gesundheit darunter. Es kann zu Atemaussetzern und mangelnder Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers kommen – die Tiefschlafphasen sind somit gestört und ein erholsamer Schlaf bleibt meist aus.
Beim Schlafen entspannt sich die Muskulatur, dadurch fällt der Unterkiefer zurück und es kommt zu einer Verengung des Rachenraumes. Dies hat zur Folge, dass die Atemluft mit einer erhöhten Geschwindigkeit angesaugt wird – das Schnarchgeräusch entsteht nun durch ein Flattern des hinteren Gaumenanteils („weicher Gaumen“) im Luftstrom.

Eine speziell angefertigte Schnarchschiene, die nachts getragen wird, verhindert ein Zurückfallen des Unterkiefers und somit werden die Atemwege freigehalten.